world of submarine

H.M.S. Otus located in Sassnitz City Harbor

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Das U-Boot Museum im Stadthafen Sassnitz kann täglich von innen besichtigt werden. Tauchen Sie ein in eine andere Welt und erkunden Sie die einzigartige Beschaffenheit eines U-Bootes.

Prices

Adult8,00 Euro
Child (4 to 13 years)4,50 Euro

Unsere Eintrittspreise für Gruppen erfahren Sie auf Anfrage.

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Mythos U-Boot

Im Museumshafen von Sassnitz auf Rügen liegt das alte britische U-Boot der Oberon Class. Dieses majestätische Gefährt beherrschte die Weltmeere. Mit seinen 90 Metern Länge zeugt dieses Technikwunder von Kraft, Stärke und Persönlichkeit.

Das militärische Boot, welches ausschließlich zum Angriff konzipiert wurde, ist sowohl ein technisches als auch ein geschichtliches Denkmal. Auf dem damals hochmodernen U-Boot, anlehnend an die Technik des deutschen U-Boots Wilhelm Bauer, sollte es auf See kämpfen. Nach der Indienststellung 1963 kam es im Falklandkrieg und im Persischen Golf zum Einsatz.

Obwohl dieses Boot nie eine Kriegshandlung durchführte, so beweist es dennoch wie viel Macht Menschen durch Technik verliehen wird. Es ist ein Boot mit historischem Wert, aber kein heldenhaftes Erinnerungsstück. Nach der Entmilitarisierung wurde dieses Relikt 2002 zu einem Museumschiff erklärt.

Heute beherbergt das U-Boot eine umfangreiche Ausstellung zum Leben und Alltag auf einem U-Boot und verkörpert eine technisierte Welt in der Mensch und Maschine gemeinsam kooperierten. Während des Besuchs haben Sie die Gelegenheit diese historische Kulisse zu erforschen. Im Druckkörper der Stahlröhre erwartet Sie eine bewegende Geschichte rund um das Geheimnis U-Boot: authentisch, ergreifend und unverfälscht dargestellt.

Im U-Boot

Nahezu geräuschlos bewegte sich der Riese durch die Meere. Doch der Schein trügte: Im Innern des engen Stahlrumpfs war es meistens sehr laut. Was für uns beim Betreten des U-Boots jenseits der Realität liegt, war für die 68 Mann an Bord Alltag: Enge, künstliches Licht, schlechte Luftzufuhr und umgeben vom Druck des Wassers. Kaum vorstellbar, was sich auf diesem kleinen Raum abgespielt hat.

Der Rundgang beginnt an der Torpedoladeluke, über die man in den Druckkörper des Bootes gelangt. Eingang (Bak) und Ausgang (Achtern) des Bootes sind nicht original, denn die Besatzung stieg über den über 6 Meter hohen Turm ein und aus. Eindrucksvoll beginnt die Ausstellung im Torpedoraum, in dem 21 Torpedos mit einer Reichweite von 11000 Meter für den Einsatz aufbewahrt und über Wasserdruck abgeschossen wurden. Das Boot war über verschließbare Stahlluken in 6 Sektionen unterteilt, durch welche man durchhechten kann – so wie es einst die Besatzung tat. Die engen Kojen und die Bak (Tisch) im Mannschafstraum beweisen, dass es hier auf kleinstem Raum sehr lebhaft zugegangen sein muss. Auf dem Rundgang nehmen Sie die Perspektive der Besatzung ein und entwickeln eine Vorstellung davon, wie sich diese im Einsatz fühlen musste.

Die Besatzung bestand aus Profis, die eine jahrelange Ausbildung hinter sich hatten und einander blind vertrauten. Während der Seetage war diese einer großen physischen und psychischen Belastung ausgesetzt: Langeweile, Sturm, Stress und Angst zerrten am Nervenkostüm der Männer. Der Kommandant, der die ganze Verantwortung trug, genoss als einziger ein Minimum an Privatsphäre. Während er über eine Sperrholztür vor seiner Kammer verfügte, so hatten alle anderen Besatzungsmitglieder höchstens einen Vorhang vor ihren schmalen Kojen. Wer Glück hat, durfte sich mit weiteren sechs Kameraden einen Spind in der Größe einer Minibar teilen. Diese Hierarchie ist an Bord noch immer gegenwärtig.

Wenn man sich durch die enge Stahlröhre schlängelt, wird klar, was das U-Boot für ein ausgeklügeltes System war. Äußerst effizient und durchdacht waren Toiletten, Schlaf- und Waschräume, Kombüse, Radar- und Sonarraum, Tauchanlage, Pantry und zahlreiche Maschinen und Anlagen untergebracht. Fast zwei Drittel des langen Bootes sind der Technik, der Operationszentrale, den Antriebs- und Tauchsystemen vorbehalten. Aufgrund des Platzmangels, musste jeder an Bord mit wenig auskommen: auch mit Wasser und Sauerstoff.

Navigation, Torpedo-Wartung, Alarmübungen oder das Entschlüsseln von Funksprüchen standen an der exakt strukturierten Tagesordnung der Besatzung. Neben dem Einblick in den Berufsalltag der U-Boot-Besatzung werden auf Schautafeln technische Details und allgemeine Funktionen über das Gefährt vermittelt. Zahlreiche Messgeräte vermitteln einen Eindruck davon, wie es vor einigen Jahren zwischen den Waffen, Maschinen und Rohrleitungen zu sich ging. Die originalen Exponate der Verkehrs- und Kommunikationstechnik in geschichtsträchtiger Atmosphäre bringen jeden zum Staunen und Rätseln. Über das Angriffsperiskop, welches einst vom Kommandanten bedient wurde, kann man selbst den Sassnitzer Hafen observieren.

Wie tief konnte dieses Boot sinken, wie konnte es tauchen und wie funktionierte die Apparatur? In unseren Führungen erklären Ihnen unsere Experten mehr über die Funktionsweise des Bootes, über Tauchfahrten und die Kunst unentdeckt zu bleiben. Ein besonderes Augenmerk legt das Museum auch auf seine kleinen Besucher, um ihnen die Technik der Unterwasserwelt zugänglich zu machen.

Technikwunder U-Boot

Bemerkenswert, was mit diesem U-Boot vollbracht wurde: es ist ein Wahrzeichen für britische Ingenieurskunst. Stromlinienförmig und ähnlich einem Wal tauchte es geschmeidig mit seinen 90 Metern Länge in die Tiefe. Trotz der Masse verkörpert es Eleganz. Die Maschinerie war natürlich für den Angriff ausgerichtet. Nicht umsonst hieß dieses Unterwassermodell „silent hunter“ – ein eindrucksvoller Name, der an sich schon eine Kampfansage war.

Specifications of H.M.S. Otus – Oberon Class

submarine data

OriginGreat Britain
Crew68
Service date1963
Length295 ft
Width26 ft
Draught depth18 ft
Waterdisplacement (above)6660 ft
Waterdisplacement (submerged)7907 ft
Diving depth985 ft
Sailing distance9000 sm / 10 kn
Speed (above water)12 kn
Speed (under water)17 kn

driving power

Main Diesel Motor3.000 hp – 2 ea
Electric Motor6.000 hp – 2 ea
Battery Cells440 ea maximum output 880 V

electronics

Activ and Passiv Sonar and Radar, Signal Direction Finder, Short-wave, Communication Equipment, Hydroacoustic Communication Equipment

weapon arsenal

Torpedo – MK-24 Tigerfish since 197421 ea
Length22 ft
Striking Distance36089 ft
Speed40 knots
Torpedo Caliber1,75 ft
Luftdruck
Geschwindigkeit
Tankinhalt

Gesundheit

Alles ist gut
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